Max Jennoschek

Max ist DJ und Veranstalter in Köln. Da er zugleich auch noch ein sehr guter Freund von mir ist und er für seine Auftritte als DJ kein Logo oder sonstiges Branding hatte beschloss ich, ihm ein Logo zu gestalten. Nach einigen Mails der Rücksprache wusste ich wo die Reise hingeht. Max teilte mir mit, dass er minimalistische Designs mit hohem Wiedererkennungswert mag. Er zeigte mir ein paar Logos welche ihm gefallen und der Rest lag an mir. Nach cirka 5 Tagen hatte ich vier Entwürfe vorliegen und konnte sie  ihm präsentieren.

Aus den vier Designs suchte er sich seinen Favoriten heraus und teilte mir mit großer Freude in den Augen und einem lockeren Spruch auf den Lippen mit, dass ich genau seinen Geschmack getroffen habe. Wiederrum eine Woche später legte er mir freundestrahlend seine Sticker mit dem neuen Logo vor.

Mich erfüllt es mit Stolz, zu sehen, dass meine Arbeit wert geschätzt und verwendet wird.

Viel Spaß damit, Max!

klangHEIMLICH

Die Story: klangHEIMLICH

Projektdauer: 6 Monate

Projektzeitraum: Januar – Juni 2018

 

Anfang 2018 nahm das Team von klangHEIMLICH den ersten Kontakt mit mir auf und bekundeten ihr Interesse an einer Zusammenarbeit im Bereich Social Media. Genauer: Bring unsere Facebook Seite auf den richtigen Kurs! klangHEIMLICH ist Veranstalter für Parties und zugleich Musiklabel aus Köln.

Nachdem einigen Telefonaten und einem Meeting war klar, dass dem gemeinsamen Projekt nun nichts mehr im Weg steht. Die Facebook Seite war zu diesem Zeitpunkt bereits angelegt und erste (<50) Follower generiert. Das große Zeil des Projekts war der Aufbau einer aktiven und lebhaften Community, um so die Gäste via Social Media auf etwaige Veranstaltungen aufmerksam zu machen. Parallel dazu sollte das Label als Brand mit einem gesunden Image in der Kölner Partyszene etabliert werden.

Zu diesem Zeitpunkt hatten sich die Social Media Aktivitäten auf einen Kanal (Facebook) begrenzt. Das sollte sich jedoch bald ändern. Als unfehlbares Mittel zum Zweck ist hier Instagram zu nennen. Jedes Teammitglied kannte Instagram und hatte in 9 von 10 Fällen sogar selbst einen privaten Account. Auf die Frage, warum dies nicht schon längst für das Label gemacht wurde, kam unverständliches Gemurmel und fragende Blicke. Im Endeffekt fehlte es an einem Verantwortlichen. Nun gut, dann wird kurzerhand jemand in den Posten berufen.

Im ersten Schritt der Strategie sollte der Status Quo analysiert werden. Wie sehen die Follwerzahlen zu beginn des Projekts aus? Welcher Content wird wann und wie gepostet? Gibt es Regelmäßigkeit? Wie ist die Qualität des Contents? Welche Ressourcen stehen zur Verfügung (personell und finanziell)? Diese und viele weitere Fragen gilt es zu klären und nieder zu schreiben. Anhand der erlangten Informationen werden Schwerpunkte für zukünftige Arbeit gesetzt.

Jetzt, da der Ist-Zustand klar definiert ist, gilt es sich mit der Community, den Followern und Fans zu beschäftigen: Die Zielgruppenanalyse! Ich nutze dazu ein sog. POSM-Konzept, welches auf Grundlage des POST-Frameworks von Charlene Li und Josh Bernhoff entwickelt wurde. POSM steht für: People, Objectives, Strategy und Management. Fragen die sich hier gestellt werden könnten folgende sein: Welche Themen interessieren die Follower? Wie tickt die Zielgruppe (Werte & Normen)? Welche Erfahrungen kann man voraussetzen? Wen stellt man sich vor, wenn man schreibt (Alter, Geschlecht, Interessen…)? Welchen Lifestyle leben sie? Im Rahmen der Zielgruppenanalyse wird ein „Durchschnittsfollower“ definiert. Dieser Follower vereint die durchschnittlichen Merkmale der Zielgruppe und wurde in diesem Fall Fritz getauft.

Der folgende Schritt ist die Erstellung der Strategie unter Berücksichtung der SMART-Kriterien. Die Ziele die hier verfolgt wurden, wurden bereits weiter oben genannt. Die Strategie wurde für ein Jahr ausgelegt und beinhaltete zudem noch eine klare Content Strategie und einen Action / Redaktionsplan. In der Content Strategie werden eindeutige Richtlinien und Handlungsanweisungen im Bezug auf die Quali- und Quantität des Contents definiert. Wie viel Text sollte verwendet werden? Wie regelmäßig -und vor allem wann- gepostet werden? Obendrein gibt’s noch eine Reihe von Content-Ideen und Vorschläge für Potentielle Themen. Der Redaktionsplan stellt im Endeffekt einen Kalender dar, auf dem alle Social Media Aktivitäten geplant werden. Hier werden Tag und Uhrzeit für ein Posting oder der Verlauf einer Kampagne dokumentiert.

In einem Abschließenden Meeting präsentierte ich dem Team meine ausgearbeitete Strategie. Es war mir dabei wichtig, dass alle Verantwortlichen anwesend waren und eventuelle Fragen unmittelbar geklärt werden konnten. Das Konzept wurde mit großer Begeisterung angenommen und konnte von allen nachvollzogen werden. Da die meisten Fragen eher in der Praxis kommen, ist es mir wichtig den „kurzen Dienstweg“ mit meinen Kunden zu gehen. Eine Frage kann auch gerne per WhatsApp, Anruf oder PM auf Instagram oder Facebook gestellt werden. Da mein Smartphone mein ständiger Begleiter ist, braucht niemand lange auf eine Antwort warten.

Ich bin gespannt wie sich das Team in der Zukunft entwickeln und an ihren Herausforderungen wachsen wird und freue mich über eine weitere Zusammenarbeit. Bis dahin wünsche ich ihnen alles Gute und viel Erfolg!